Klassische Autoren – Hermann Hesse

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw geboren. Hesse ist deutsch-schweizerischer Dichter und ein mit dem Nobelpreis für Literatur (1946) ausgezeichneter Schriftsteller.

Hermann Hesse wird in seinen jungen Annos als temperamentvoll und fantasievolles Kind phrasiert. Frühzeitig wird sein Talent von den Eltern entdeckt, obendrein da er äußerst lebendig ist. Hesse zeigt sich in seinen jungen Annos zum ersten Mal rebellisch als er einen Fluchtversuch aus dem evangelisch-theologischen Seminar in Maulbronn begeht und erst einen Tag später auf freiem Feld aufgegriffen werden kann. Es initiiert eine Odyssee im Konflikt mit den Eltern und hinweg von Seiten verschiedenartige Schulen bis hin zur Nervenheilanstalt in Stetten im Remstal innerhalb Stuttgart, da Hermann Hesse Suizidgedanken entworfen und sich von Einsamkeit umwoben fühlt. Er bezeichnet sich als von seinen Eltern unverstandener und verstoßener Sohn. Zu dieser Zeit, am 14. September 1892, entsteht der Brief an den Vater, der mit Schuldzuweisungen und aggressiv-ironisierenden Formulierungen durchzogen ist. Gegen Ende des Annos 1892 besucht er das Gymnasium in Cannstatt, welches er nicht erfolgreich zu Ende besucht. Ebenso seine Buchhändlerlehre bricht er ab, um kurzzeitig eine Mechanikerlehre zu starten. Zügig registriert er, dass ihm die Literatur und geistige Auseinandersetzung stark fehlt. Er beendet letzten Endes ebendiese Mechanikerlehre, um endlich eine zweite Buchhändlerlehre in Tübingen mit dem nötigen Ernst zu Ende zu führen. Seine Erlebnisse zu dieser Zeit lässt er in seinen Roman „Unterm Rad“ einfließen. Nach Beendigung seiner Lehre arbeitet Hesse fürs Erste weiter als Sortimentsgehilfe, was ihm die finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern sichert und einleitende Gedichtssammlungen hervorbringt. Im Herbst 1899 ist es Hermann Hesse mit der Hilfe seiner Eltern denkbar, im angesehenen Reich’schen Antiquariat in Basel zu wirken. In solcher Zeit ist es ihm vonseiten viele Rückzugsmöglichkeiten gegeben, eine Gattung künstlerische Selbsterforschung zu durchleben. Wegen einer Sehschwäche wird Hesse um 1900 vom Militärdienst befreit. Die Beschwerden behält er zeitlebens. Mit Hilfe steigende Veröffentlichungen kleiner literarischer Texte in Zeitschriften, entdeckt ihn bald der Verleger Samuel Fischer: Mit dem Roman „Peter Camenzind“ erlangt Hermann Hesse endgültig Erfolg – er kann dieser Tage als freier Schriftsteller tätig werden. Zu dieser Zeit kennt Hermann Hesse allemal die Basler Fotografin Maria Bernoulli, die er jetzt heiratet und sich mit ihr am Bodensee niederlässt. Hermann Hesse werden aus solcher Ehe die Kinder Bruno, Hans Heinrich und Martin spendiert. Nach der Fertigstellung des von Hermann Hesse von alleine als misslungen bezeichneten Romans „Gertrud“, unternimmt er eine Reise nach Ceylon und Indonesien, die sein weiteres literarisches Denken beeinflusst. Eheprobleme und der Misserfolg des letzten Romans führen 1912 zum Umzug nach Bern. Mit Hilfe die Veröffentlichung „O Freunde, nicht ebendiese Töne“, wird Hesse von Seiten die kritische Thematisierung der nationalistischen Polemik politisch tätig. Zu diesem Zweck erhält Hesse von der deutschen Öffentlichkeit starke Ablehnung und Angriffe. Zustimmung erhält er gewiss von seinem Freund Theodor Heuss, dem späteren ersten Bundespräsidenten. In den Annos 1916-1919 wird aus dem ehemaligen Kriegsfreiwilligen mehr und mehr ein Gegner und Verweigerer. Zu dieser Zeit zieht sich Hermann Hesse von seiner Angehörige zurück und in bloß drei Wochen entsteht der Roman „Demian“, der die Person Emil Sinclair vorstellt und das Finden des speziellen Weges unter Komplikationen thematisiert. Nach Hesses Rückkehr ist dessen Ehe endgültig zerrüttelt; seine Frau Maria erleidet eine ausgeprägte Psychose. Hermann Hesse trennt sich von seiner Frau und zieht lediglich in das Kanton Tessin. Hier erhält er neumodische Inspirationen und verfasst außerdem 1922 den Roman „Siddhartha“, der schwärmerisch über seine Erfahrungen der indischen Kultur erzählt. 1923-1927 ist er mit Ruth Wenger verheiratet, deren Ehe via se drei Jahre später erneut geschieden wird. 1927 erscheint „Der Steppenwolf“, sein erfolgreichster Roman, der für ihn einen Warnruf für den künftigen Weltkrieg darstellt. Zur damaligen Zeit wurde er von der Öffentlichkeit für ebendiese Sichtweise belächelt. Seine dritte Ehe schließt Hesse 1931 mit Ninon Dolbin. Große Sorge erfüllt Hesse durchweg im Zuge der Machtübernahme der Nationalsozialisten: Die Erlebnisse des zweiten Weltkrieges verarbeitet er in seinem Roman „Das Glasperlenspiel“, der 1943 in der Schweiz gedruckt wird. 1946 erhält er dazu den Nobelpreis für Literatur. Nach dem Krieg herausgegeben Hermann Hesse keine Romane mehr, stattdessen Erzählungen und Gedichte. Hauptsächlich sieht er sich derzeit verpflichtet, die kreisförmig 35.000 persönlichen Briefe zu Themen wie Lebenshilfe und Unterstützung, die ihn in der Nachkriegszeit erreichen, alleinig zu beantworten oder mit Hilfe Rundbriefe Stellung zu nehmen. Insgesamt sind 17.000 Antwortbriefe reputabel. Die letzten Jahre bis zu seinem Tod verbringt Hermann Hesse in Montagnola. Am 9. August 1962 stirbt der 85-jährige Hermann Hesse im Schlaf an einem Gehirnschlag. Zu Hesses bekanntesten Werken zählen „Der Steppenwolf“, „Siddhartha“, „Peter Camenzind“, „Demian“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“.

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